FV "Concordia" 1912

Hambrücken e.V.



Sonntag, 01.12.2019 | 14:00 Uhr

Der FVH ergattert einen Zähler im letzten Heimspiel in 2019.

Vor der Partie wurde Co-Trainer Alexander Selzer verabschiedet, der nach der Winterpause eine neue Aufgabe übernimmt.

Ein großes Dankeschön an Alex für dessen Einsatz und der Loyalität für den FV Hambrücken – in guten wie in schlechten Zeiten.

Das Spiel gegen Ersingen war zunächst alles andere als vergnügungssteuerpflichtig.
In einer gähnend langweiligen ersten Halbzeit hatte der Vierte aus Ersingen zwei Halbchancen: Der humorlose Distanzschuss wurde von FVH-Schlussmann Sebastian Rajchel pariert (12.), später verfehlte ein Versuch das FVH-Gehäuse deutlich (27.).

Nach dem heiß begehrten Pausentee wurde das Spiel besser.
Rajchel parierte mit einer Fußabwehr, den Abpraller entschärfte die FVH-Defensive kurz vor der Torlinie (50.).
Der FVH hatte bis dahin nicht einen brauchbaren Abschluss, ehe Sanel Mujcic aus der Distanz ein erstes Lebenszeichen sendete (61.).
Kurz darauf probierte es auch Teamkollege Basar Cakaci aus ähnlicher Position (62.).
Ein wenig verschob sich so das Geschehen in Richtung Ersingen-Tor.
Überraschend war die FVH-Führung dann aber doch: Alexej Rutz traf aus halblinker Position im Strafraum sehenswert in den Winkel der verdutzten Gäste zum bejubelten 1:0 für den Außenseiter (65.).
Die Führung zu verwalten war nun die große Aufgabe von Spielertrainer Patrick Stucke und seinen Mitspielern.
Erschwert wurde dies dann wenig später durch die Unsportlichkeit von Mujcic, der sich eine dämliche rote Karte abholte und seine Kollegen in arge Bedrängnis brachte (69.).
Und so kam es, wie es kommen musste.
Der FVH gewährte auf rechts zu viele Freiräume, nach Querpass erzielte der Favorit aus Ersingen völlig blank das 1:1 (73.).
Danach war Ersingen am Drücker, fand seinen Meister jedoch am glänzend aufgelegten Rajchel mit zwei famosen Reflexen (78., 85.).

Kleine Ergänzung zur Dramatik in den Schlussminuten: Im Hinspiel bog der FVH einen 1:0-Rückstand binnen Sekunden auf 1:2 um.
Nach einem Leistungsabfall in Hälfte zwei setzte es dann noch eine 4:2-Niederlage und damit null Zähler für die Stucke-Elf.

Mit dem Punkt kann der FVH also ganz gut leben.
Die große Überraschung war möglich nach dem Rutz-Treffer, in Unterzahl aufgrund einer Disziplinlosigkeit dann aber eine ungleich schwierigere Aufgabe.

Ergebnis: 1:1